Archiv | Januar, 2011

Xmarks und LastPass

Nachdem Xmarks den Passwortsync am 30.01.2011 abschalten wird, muss eine Alternative her. Firefox Sync ist jedenfalls keine mehr. 1Password wäre zwar auch sehr gut geeignet, hat aber einen Nachteil: die Windows-Variante ist noch nicht so gut wie die Mac-Version, und Linux wird (noch?) nicht unterstützt. Daher scheidet 1Password leider aus.

Bleibt also LastPass, die vor kurzem Xmarks übernommen haben. Mir wäre es lieber gewesen, LastPass und Xmarks würden irgendwie zusammenschmelzen – was ja vielleicht noch kommen kann – aber ich kann mit beiden leben.

Also einfach LastPass installiert, die Passwörter aus dem Firefox-Passwortmanager importiert und losgelegt. Was soll ich sagen, selbst unter Firefox 4 läuft alles wie geschmiert und ich bin begeistert.

Vorerst werde ich bei der kostenlosen Version bleiben. Sollte ich von LastPass überzeugt sein, werde ich vielleicht Premium Mitglied. 1$ pro Monat sind Peanuts ;-)

Update: Caschy hat bei Xmarks nachgehakt. Positive Nachrichten für alle bestehenden Xmarks User: es bleibt alles beim alten. Der Sync wird nicht abgeschaltet, es wird nur keinen Support mehr geben. Zukünftig wird in solchen Fällen auf einen Umstieg zu LastPass verwiesen werden.

Abstürze des Flash Plugins unter Firefox 4

Ich teste seit ein paar Tagen Firefox 4 und bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Nur 2 Dinge sind mir bisher negativ aufgefallen: unter OS X stürzt das Flash Plugin ständig ab und JavaScript-lastige Seiten blockieren teilweise den kompletten Browser. Letzteres tritt zum Glück nicht oft auf. Viel nerviger ist die Absturzorgie des Flash Plugins.

Die Lösung ist (wie fast immer) simpel: den alten Flashplayer deinstallieren und die Version 10.2 aus den Adobe Labs installieren. Seitdem sind die Abstürze zu 99% weg.

Update 18.01.2011: Die JS-Probleme wären jetzt auch geklärt. Es lag wohl am Profil, ein nagelneues Profil zeigt keinerlei Beschwerden mehr.

Firefox 4 Beta und Xmarks

Ich habe die Firefox 4 Beta bisher kaum angeschaut bzw. ausprobiert – das lag an den von mir zahlreich verwendeten Addons, die bei genauerer Prüfung noch nicht für Version 4 verfügbar waren. Inzwischen habe ich einige wieder entfernt, da ich sie nicht mehr benötige. Die übrig gebliebenen Addons scheinen “ready for use” zu sein. Der Zeitpunkt um sich Firefox 4 noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, ist also gekommen.

Wichtige Addons wie Adblock Plus und Xmarks funktionieren einwandfrei. Auch das Dritte von mir verwendete Addon Flashgot tut seinen Dienst.

Somit steht einem langsamen Umstieg auf Firefox 4 nichts mehr entgegen.

BenQ E2220HD

Mein geliebter alter 19” EIZO Monitor hat vor ein paar Tagen endgültig den Geist aufgegeben. So etwas muss natürlich immer zu einer Zeit passieren wenn man kein Geld hat. Aber es hilft nichts, ich habe keine weiteren Ersatzgeräte im Haus. So vor die Wahl gestellt, begab ich mich auf die Suche nach einem passenden TFT-Monitor. Zwei Bedingungen musste er erfüllen. Eigentlich waren es drei, aber eine minimale Größe von 22” war eher selbstverständlich.

Wichtig waren mir also: HDMI und günstigster Preis. Der BenQ E2220HD erfüllte beide (bzw. alle drei) Kriterien. Nicht nur das, er hat sogar mehr zu bieten und sieht auch gut aus:

Technische Daten

  • 1920 x 1080 Full HD Auflösung
  • 2 HDMI Anschlüsse
  • VGA und DVI Anschluss
  • USB Hub mit 4 Ports
  • Eingebaute Lautsprecher, Line-In, Line-Out, Kopfhörerausgang
  • VGA Kabel, Netzkabel und USB Kabel werden mitgeliefert

Der Monitor dient bei mir im Wohnzimmer nur als Endgerät für meinen WDTV. Einen vollwertigen TV will und brauche ich nicht. Und die 22” reichen bei einer Entfernung von 3m zwischen Monitor und Couch auch vollkommen aus. Viel schaue ich eh nicht.

Angeschlossen habe ich neben dem WDTV auch noch meinen DVD-Player (über einen Video-zu-VGA Konverter). Ich habe also noch die Möglichkeit am DVI einen Rechner (oder anderes Gerät) und am 2. HDMI Anschluss ein Apple TV anzuschließen.

Sehr praktisch finde ich die automatische Bild-Umschaltung zwischen den einzelnen Geräten. Wird der DVD-Player ein- und der WDTV ausgeschaltet, erkennt dies der Monitor nach einer gewissen Zeit und schaltet um. Diese Funktion muss allerdings zuvor im OSD Menü aktiviert werden.

Audio über HDMI klappt problemlos, auch wenn ich nur das analoge Signal nutze. Am Line-Out hängt meine Stereoanlage und übernimmt die Beschallung, am Line-In hängt der DVD-Player.

Der eingebaute USB-Hub ist leider vom Typ Passiv. Somit lassen sich, sollte der WDTV am Hub angeschlossen werden, nur externe Festplatte mit eigener Stromversorgung nutzen. USB-Sticks am Hub erkennt der WDTV nicht.

Die Bildqualität ist für meine Verhältnisse prima. Die Anzahl der Einstellmöglichkeiten ist auch nicht gerade gering. Man kann dem Monitor auch alles selbst überlassen, die Ergebnisse sind in dem Fall nicht mehr so überzeugend.

Das Gehäuse in Klavierlackoptik sieht schon edel aus, Fingerabdrücke bleiben dennoch deutlich sichtbar zurück. Ein Reinigungstuch in nächster Nähe liegen zu haben, ist nur von VorteilZwinkerndes Smiley

Die Bedienelelemte sind alle auf der rechten Seite angebracht und gut zugänglich. Auf der linken Seite befinden sich 2 USB Ports und der Kopfhörerausgang. Hinten befinden sich die restlichen Anschlüsse: Strom, Audio, HDMI, DVI, VGA, USB Eingang, 2 USB Ports.

Ich bin bisher mit diesem Gerät sehr zufrieden und kann es nur weiterempfehlen.

Maddin macht Fotos unwiderstehlicher

Der liebe Martin “Maddin” Schneider peppt Bilder von schönen Zuckerschneckchen dank Microsoft Fotofusion noch ein wenig auf

Manche Microsoft Werbung finde ich nicht immer gelungen, diese zeigt aber, dass Microsoft doch ein Quentchen Humor hat ;-)

Piwik statt Google Analytics

Auf Grund der immerwährenden Diskussion um Google Analytics und dessen Datenschutzregelung, habe ich mich entschlossen wieder auf Piwik umzusteigen. Ich finde es einfach besser, freie und quelloffene Software zu nutzen, anstatt Dienste zu verwenden, von denen ich nicht weiß was sie mit meinen Daten und denen meiner Besucher machen. Bei Piwik habe ich die Kontrolle darüber und kein anderer. Vor allem landen die Daten nicht in einem Land, in dem Datenschutz nicht so ein Thema ist wie hier in Deutschland. Wobei ich hier manche Diskussion über dieses Thema übertrieben finde und das deutsche Datenschutzrecht im Zeitalter der Digitalität nicht mehr Schritt hält.

Mein Impressum habe ich entsprechen angepasst und auf Piwik hingewiesen. Die Daten landen nicht nur auf meinem Server, sie werden dort auch anonymisiert – Plugin sei dank.

Neugierig bin ich nur auf die Performance, schliesslich laufen WordPress und Piwik auf dem selben Server. Da meine Besucherzahl im Moment noch überschaubar ist, sollte das fürs erste kein Problem darstellen.

Ach noch was: die Daten bleiben bei mir selbstverständlich unter Verschluss und werden auch niemals weitergeben.

Xmarks Premium statt Firefox Sync

Firefox Sync war bisher meine favorisierte Lösung zur Synchronisierung meiner Lesezeichen und Passwörter. Allerdings hat Firefox Sync immer wieder (und leider auch immer öfter) das Problem, dass bereits gelöschte Lesezeichen wieder auftauchten und teilweise sogar meine gesamten Lesezeichen durcheinander brachten. Die Korrektur war zum Glück nicht immer zeitintensiv, aber nervend.

In solchen Fällen hätte ich mir gewünscht, direkt bei Firefox Sync nachzuschauen was da los ist, z. B. über eine Weboberfläche. Diese bietet Firefox Sync leider nicht an.

Ich habe in solchen Fällen meist ein intaktes und aktuelles Profil von einem meiner Rechner genommen und dieses auf meine anderen Rechner verteilt (sind zum Glück nur 4). Anschliessend wurde Firefox Sync komplett neu synchronisiert. Somit funktionierte das Sync’en wieder. Bis zum nächsten Mal.

Meine Geduld war allerdings schon ziemlich am Ende, und so hat mich der letzte Vorfall anfang diesen Jahres zum Umdenken bewogen. Firefox Sync musste weg und was anderes/besseres her: Xmarks. Der Service war mir schon immer aufgefallen, vor (sehr) langer Zeit hatte ich kurz Bekanntschaft geschlossen. Leider war der Service zu dieser Zeit recht fehlerbehaftet, daher habe ich ihn wieder vom Rechner geschmissen.

Inzwischen hat sich sehr viel getan und Xmarks ist eine verdammt gute Konkurrenz zu Firefox Sync geworden – nein, sie ist sogar noch besser. Nicht nur dass all meine Lesezeichen und Passwörter zwischen einzelnen Rechnern synchronisieren kann, auch die Möglichkeit diese Browserübergreifend zu synchronisieren hat es mir angetan. So ist selbst mein iPhone immer mit den aktuellen Lesezeichen ausgestattet, selbst wenn ich sie im Firefox hinzufüge. (Für Interessierte: das läuft folgendermassen ab: FF <-> Xmarks <-> Safari <-> MobileMe <-> iPhone). Sehr praktisch und komfortabel :-)

Auch sehr praktisch und ein großer Vorteil gegenüber Firefox Sync: die Weboberfläche. Sollte es einmal Unstimmigkeiten bei den Lesezeichen geben, kann ich nachschauen online nachschauen.
Für das iPhone gibt es natürlich auch eine iPhone App. Diese funktioniert aber nur mit einem Premium Zugang. Und mal ehrlich: $12 für 1 Jahr sind nun wirklich nicht viel und diesen Service mehr als wert. Mir war es das! :-)