Die kleine Apple Fernbedienung hat viel mehr Funktionen als man vermuten mag. Es lassen sich nicht nur FrontRow, iTunes, QuickTime, etc. damit steuern, der Mac lässt sich damit auch schlafen legen: einfach die Play-Taste länger gedrückt halten. Aufwecken lässt sich der Mac ebenfalls damit.
Über Christian
Apple Fan · Technikfreak · Networker · Developer Musikliebhaber · Scherzkeks · Hobbysportler & LäuferTerminal: Datei suchen
Spotlight ist zwar gut im Finden von Dateien, sucht aber nicht überall. Sucht man nun eine Datei im gesamten Dateisystem, bzw. im aktuellen Order samt Unterordner, so bietet sich find im Terminal an.
Im Beispiel suchen wir alle Zip-Dateien im gesamten Dateisystem:
cd /find . -name "*.zip" | more
Terminal: Dateien zusammenfassen
Große Dateien lassen sich nicht immer über Mail versenden, auch andere Dienste haben Größenbeschränkungen. Daher werden meist solche Dateien in mehrere kleine Dateien aufgesplittet.
Am Ende hat man nun mehrer Dateien, z. B.
- Archiv.zip.001
- Archiv.zip.002
- Archiv.zip.003
usw.
Diese nun wieder zusammenzufügen, lässt sich im Terminal leicht bewerkstelligen:
cat Archiv.zip.??? > Archiv.zip
DMG Image in ein ISO Image umwandeln
Vor einiger Zeit stand ich vor dem Problem, ein DMG Image unter Windows oder Linux zu öffnen. Alles was ich gefunden habe, war nicht sonderlich befriedigend. Die beste Lösung ist die Umwandlung zu einem ISO Image.
Das klappt allerdings nur auf unter Mac OS X im Terminal:
hdiutil convert image.dmg -format UDTO -o image.iso
Boot Camp: Windows Partition ausblenden
Wenn auf einem Mac Windows mit Hilfe von Boot Camp installiert ist, liegt auf dem Desktop meist eine weitere Partition namens “Untitled” – vorausgesetzt sie wurde noch nicht umbenannt. Mich persönlich stört diese Anzeige ein klein wenig und daher blende ich diese Partition aus.
Dafür wird das kleine Tool SetFile benötigt, das den Developer Tools (Xcode) liegt. Ist Xcode installiert, reicht ein Aufruf im Terminal:
SetFile -a V /Volumes/Untitled killall "Finder"
Ist die Windows Partition mit NTFS formatiert, bekommt man zunächst eine Fehlermeldung. Das ist an sich klar, denn Mac OS X kann NTFS Partitionen nur lesen, jedoch nicht schreiben. Der Schreibzugriff wird mit Hilfe von MacFuse und dem Plugin NTFS-3G möglich. Danach kann die Partition ohne Fehlermeldung ausgeblendet werden.
Rückgängig gemacht werden kann dieser Schritt natürlich auch:
SetFile -a v /Volumes/Untitled killall "Finder"
Die ausgeblendete Partition ist nicht komplett aus dem System verschwunden, unter /Volumes kann auf sie immer noch zugegriffen werden. Auch einige Dateimanager wie z. B. ForkLift zeigen die Partition trotzdem noch an.
Installation eines Netatalk (AFP) Servers unter Ubuntu
Viele kennen das: man hat mehrere OS X Rechner im Haus und genau die Daten die man gerade dringend benötigt, sind auf einem anderen Rechner gespeichert. Es gibt inzwischen viele Lösungen für solche Probleme, z. B. mit NAS oder Router mit der Möglichkeit eine USB-Festplatte anzuschliessen. Auch einen der vorhandenen Apple Rechner als “Server” zu verwenden wäre im Bereich des Möglichen. Wer noch einen alten Rechner bei sich herumstehen hat, kann diesen kostengünstig zu einem Server für OS X Systeme ausbauen – mit Linux und netatalk.
Ich beziehe mich bei der Installation auf Ubuntu. Ab Jaunty 9.04 ist netatalk bereits passend in den Softwarequellen dabei.
Zuerst werden die Pakete avahi-daemon und netatalk installiert. Dies kann über die Synaptic-Paketverwaltung geschehen, oder über das Terminal:
sudo apt-get install avahi-daemon netatalk
Jetzt müssen wir noch an ein paar “Schrauben” drehen, d. h. wir passen die beiden Services an unsere Bedürfnisse an:
Avahi (unter OS X auch Bonjour genannt)
Die Datei /etc/avahi/avahi-daemon.conf kann angepasst werden, muss aber nicht. Die Standardeinstellungen reichen in den meisten Fällen aus.
Interessanter ist das Verzeichnis /etc/avahi/services/ . In diesem werden alle avahi Services hinterlegt. Jeder Service wird in einer Konfigurationsdatei beschrieben. Für den netatalk Service reicht eine Datei namens afpd.service
<?xml version="1.0" standalone='no'?>
<!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd">
<service-group>
<name replace-wildcards="yes">%h</name>
<service>
<type>_afpovertcp._tcp</type>
<port>548</port>
</service>
<service>
<type>_device-info._tcp</type>
<port>0</port>
<txt-record>model=RackMac</txt-record>
</service>
</service-group>Andere mögliche Services liste ich der Vollständigkeit halber mit auf. Es gibt noch wesentlich mehr Services, doch für den Hausgebrauch sind diese eher uninteressant.
Apache (HTTP)
<type>_http._tcp</type> <port>80</port>
Samba (SMB)
<type>_smb._tcp</type> <port>139</port>
Der Punkt model= bestimmt das Icon das im Finder angezeigt werden soll. Wem das Icon nicht gefällt, kann aus der Liste ein anderes wählen:
- Xserve (ist das selbe wie RackMac)
- PowerBook
- PowerMac
- Macmini
- iMac
- MacBook
- MacBookPro
- MacBookAir
- MacPro
- AppleTV1,1
- AirPort
netatalk (afp)
Jetzt folgt die Konfiguration von netatalk. In /etc/netatalk/afpd.conf fügen wir am Ende folgendes hinzu:
- -tcp -uamlist uams_dhx.so -nosavepassword
Nun werden noch die Verzeichnisse, die freigegeben werden sollen, bekannt gemacht. Dies wird über /etc/netatalk/AppleVolumes.default geregelt:
~/ "Home Directory" /home/share "Allgemeiner Share"
Jetzt zur Sicherheit noch beide Dienste neu starten, über das Terminal geht das mit
sudo /etc/init.d/avahi-daemon restart sudo /etc/init.d/netatalk restart
Ab Ubuntu 9.10 (Karmic) hat sich dies etwas geändert, hier sollte folgende Syntax verwendet werden:
sudo service avahi-daemon restart sudo service netatalk restart
Wem das zu kompliziert ist, der kann sein System auch komplett neu starten.
Jetzt sollten im OS X Finder die Freigaben erscheinen. Fertig!
iTunes Miniplayer oder Fenster maximieren
Normalerweise ist unter OS X der Maximieren Knopf (grün oder graues Plus-Zeichen – je nach Farbwahl) so belegt, dass er ein Fenster maximiert. Eine Ausnahme bildet iTunes: hier wählt der Knopf den Miniplayer aus. Die erste Version von iTunes 9 brachte – wahrscheinlich zur Freude vieler Anwender – endlich die Maximieren-Funktion. Leider stellte Apple mit Version 9.0.1 die alte Funktionalität wieder her. Aber es gibt eine Möglichkeit dieses Verhalten zu beeinflussen.
Zuerst muss iTunes beendet werden, dann öffnet man das Terminal und gibt folgenden Befehl ein:
defaults write com.apple.iTunes zoom-to-window -bool YES
Den Miniplayer stellt man dann mit diesem Befehl wieder her:
defaults write com.apple.iTunes zoom-to-window -bool NO
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Lothar: Sehr schöne Auflistung. Da werde ich mir auch noc...
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Christian: Ah, der Tipp ist auch nicht schlecht. Danke....
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mats: Guter Tipp. Wichtig auch den Konnektoranschluß m....
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Susan: Weltklasse, Super! Vielen Dank für den Tipp!...
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Manuela: Also ich habe es gerade ausprobiert, mal schauen w...
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Ich heisse Christian Pröll und habe im IT Bereich mit Apple, Linux und Windows Systemen zu tun. Ausserdem interessiere ich mich für Web Development in HTML, CSS, PHP und JavaScript, sowie mit Programmierung unter Objective-C (iOS und Mac). In diversen Sozialen Netzwerken bin ich selbstverständlich auch zu finden.




