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Abstürze des Flash Plugins unter Firefox 4

Ich teste seit ein paar Tagen Firefox 4 und bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Nur 2 Dinge sind mir bisher negativ aufgefallen: unter OS X stürzt das Flash Plugin ständig ab und JavaScript-lastige Seiten blockieren teilweise den kompletten Browser. Letzteres tritt zum Glück nicht oft auf. Viel nerviger ist die Absturzorgie des Flash Plugins.

Die Lösung ist (wie fast immer) simpel: den alten Flashplayer deinstallieren und die Version 10.2 aus den Adobe Labs installieren. Seitdem sind die Abstürze zu 99% weg.

Update 18.01.2011: Die JS-Probleme wären jetzt auch geklärt. Es lag wohl am Profil, ein nagelneues Profil zeigt keinerlei Beschwerden mehr.

Firefox 4 Beta und Xmarks

Ich habe die Firefox 4 Beta bisher kaum angeschaut bzw. ausprobiert – das lag an den von mir zahlreich verwendeten Addons, die bei genauerer Prüfung noch nicht für Version 4 verfügbar waren. Inzwischen habe ich einige wieder entfernt, da ich sie nicht mehr benötige. Die übrig gebliebenen Addons scheinen “ready for use” zu sein. Der Zeitpunkt um sich Firefox 4 noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, ist also gekommen.

Wichtige Addons wie Adblock Plus und Xmarks funktionieren einwandfrei. Auch das Dritte von mir verwendete Addon Flashgot tut seinen Dienst.

Somit steht einem langsamen Umstieg auf Firefox 4 nichts mehr entgegen.

Piwik statt Google Analytics

Auf Grund der immerwährenden Diskussion um Google Analytics und dessen Datenschutzregelung, habe ich mich entschlossen wieder auf Piwik umzusteigen. Ich finde es einfach besser, freie und quelloffene Software zu nutzen, anstatt Dienste zu verwenden, von denen ich nicht weiß was sie mit meinen Daten und denen meiner Besucher machen. Bei Piwik habe ich die Kontrolle darüber und kein anderer. Vor allem landen die Daten nicht in einem Land, in dem Datenschutz nicht so ein Thema ist wie hier in Deutschland. Wobei ich hier manche Diskussion über dieses Thema übertrieben finde und das deutsche Datenschutzrecht im Zeitalter der Digitalität nicht mehr Schritt hält.

Mein Impressum habe ich entsprechen angepasst und auf Piwik hingewiesen. Die Daten landen nicht nur auf meinem Server, sie werden dort auch anonymisiert – Plugin sei dank.

Neugierig bin ich nur auf die Performance, schliesslich laufen WordPress und Piwik auf dem selben Server. Da meine Besucherzahl im Moment noch überschaubar ist, sollte das fürs erste kein Problem darstellen.

Ach noch was: die Daten bleiben bei mir selbstverständlich unter Verschluss und werden auch niemals weitergeben.

Xmarks Premium statt Firefox Sync

Firefox Sync war bisher meine favorisierte Lösung zur Synchronisierung meiner Lesezeichen und Passwörter. Allerdings hat Firefox Sync immer wieder (und leider auch immer öfter) das Problem, dass bereits gelöschte Lesezeichen wieder auftauchten und teilweise sogar meine gesamten Lesezeichen durcheinander brachten. Die Korrektur war zum Glück nicht immer zeitintensiv, aber nervend.

In solchen Fällen hätte ich mir gewünscht, direkt bei Firefox Sync nachzuschauen was da los ist, z. B. über eine Weboberfläche. Diese bietet Firefox Sync leider nicht an.

Ich habe in solchen Fällen meist ein intaktes und aktuelles Profil von einem meiner Rechner genommen und dieses auf meine anderen Rechner verteilt (sind zum Glück nur 4). Anschliessend wurde Firefox Sync komplett neu synchronisiert. Somit funktionierte das Sync’en wieder. Bis zum nächsten Mal.

Meine Geduld war allerdings schon ziemlich am Ende, und so hat mich der letzte Vorfall anfang diesen Jahres zum Umdenken bewogen. Firefox Sync musste weg und was anderes/besseres her: Xmarks. Der Service war mir schon immer aufgefallen, vor (sehr) langer Zeit hatte ich kurz Bekanntschaft geschlossen. Leider war der Service zu dieser Zeit recht fehlerbehaftet, daher habe ich ihn wieder vom Rechner geschmissen.

Inzwischen hat sich sehr viel getan und Xmarks ist eine verdammt gute Konkurrenz zu Firefox Sync geworden – nein, sie ist sogar noch besser. Nicht nur dass all meine Lesezeichen und Passwörter zwischen einzelnen Rechnern synchronisieren kann, auch die Möglichkeit diese Browserübergreifend zu synchronisieren hat es mir angetan. So ist selbst mein iPhone immer mit den aktuellen Lesezeichen ausgestattet, selbst wenn ich sie im Firefox hinzufüge. (Für Interessierte: das läuft folgendermassen ab: FF <-> Xmarks <-> Safari <-> MobileMe <-> iPhone). Sehr praktisch und komfortabel :-)

Auch sehr praktisch und ein großer Vorteil gegenüber Firefox Sync: die Weboberfläche. Sollte es einmal Unstimmigkeiten bei den Lesezeichen geben, kann ich nachschauen online nachschauen.
Für das iPhone gibt es natürlich auch eine iPhone App. Diese funktioniert aber nur mit einem Premium Zugang. Und mal ehrlich: $12 für 1 Jahr sind nun wirklich nicht viel und diesen Service mehr als wert. Mir war es das! :-)

Google Analytics – Anonymisierung richtig einrichten

Bei der Umstellung meines Blogs bin ich – wieder einmal – vor dem Problem gestanden, Google Analytics einzubinden. Natürlich inklusive Anonymisierung der IP-Adresse. Dabei bin ich auf durchaus Interessantes gestoßen, das vielleicht jeder Blogbetreiber, der auf GA setzt, überprüfen sollte. Vor allem zeige ich eine Lösung auf, wie jeder überprüfen kann, ob die Anonymisierung auch wirklich aktiviert ist.

Google Analytics bietet zwar auf seiner Seite den richtigen Code an, den man auf seiner Seite oder seinem Blog einbinden kann, aber die Anonymisierung der IP wird hier nicht angeboten. Selbst in der Hilfe konnte ich nicht viel zu dem Thema finden.

Analytics schlägt euch meist den folgenden Code vor:

...
var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxxxx-y']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
...

Um die Anonymisierung zu aktivieren, kommt zwischen den beiden _gaq.push Zeilen die entscheidende Zeile:

...
var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxxxx-y']);
_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);
_gaq.push(['_trackPageview']);
...

Wichtig: die Anweisung _gat._anonymizeIp muss immer vor _trackPageview stehen, sonst funktioniert die Anonymisierung nicht.

Wie kann ich überprüfen ob die Anonymisierung funktioniert?

Einfach! Dazu benötigt ihr Firefox mit der Erweiterung Firebug. Dort wird dann der Reiter “Netzwerk” aktiviert:

Im nächsten Schritt wird die Seite, die zu überprüfen ist, mit aktiviertem Firebug neu geladen. Unter Grafiken müsste dann das Google Analytics Bild auftauchen ( __utm.gif ):

Ausgeklappt zeigen sich weitere Parameter:

Steht neben aip (anonymize ip) eine 1, ist die Anonymisierung aktiv. Ist dies nicht der Fall, solltet ihr eueren Code nochmal überprüfen.

iTunes Bewertungssystem und halbe Sterne

In iTunes nutze ich hauptsächlich Intelligente Wiedergabelisten. Um diese zu befüllen, bediene ich mich verschiedener “Parameter” wie Genre, Erscheinungsjahr, andere Wiedergabelisten, teilweise auch Compilations und Albentitel. Der wichtigste “Parameter” ist aber die Wertung von 0 bis 5 Sterne. Hierzu habe ich mir auch ein System ausgedacht, wie ich diese Wertungen nutzen kann und somit meine Wiedergabelisten steuere. Mehr dazu weiter unten im Beitrag.

Gestern hatte ich beim Musikgenuss plötzlich das Problem, dass ein Titel so gut war, dass er eigentlich eine höhere Wertung bekommen sollte. Aber er war mir nicht gut genug für einen kompletten Aufstieg um eine ganze Wertung. Ein halber Schritt wäre ideal. Leider kann iTunes in der Standardausführung keine halben Sterne vergeben. Apple hat dennoch diese Möglichkeit eingebaut und mir somit eine noch bessere Steuerung meiner Wiedergabelisten ermöglicht.

Um die halben Wertungen/Sterne zu aktivieren, benötigt man nur das Terminal und lässt folgendes Kommando vom Stapel:

defaults write com.apple.iTunes allow-half-stars -bool TRUE

Wer dies wieder rückgängig machen will, ersetzt das TRUE durch FALSE und hat wieder das alte Bewertungssystem.

(Danke übrigens an @apple_gadgets und @madnil für die Hinweise)

Mein Bewertungssystem

Ich habe, wie oben bereits erwähnt, für mich ein nützliches System gefunden, wie ich die iTunes Wertungen zum Steuern von Wiedergabelisten nutze. Hier möchte ich das kurz erläutern.

  • Kein Stern: “Löschen” oder “Neu”
  • Ein Stern: “Anhören und bewerten”
  • Zwei Sterne: “Song ist ok um ihn ab und zu anzuhören”
  • Drei Sterne: “Kann öfter gehört werden, erscheint ab hier auch in den Wiedergabelisten”
  • Vier Sterne: “Sehr gute Songs, können öfter und öfter gehört werden”
  • Fünf Sterne: “Absolute Top Titel die (fast) rund um die Uhr gehört werden können”

Neue Titel, die in iTunes eingefügt werden, haben zwangsläufig keine Wertung. Daher bekommen diese von mir gleich einen Stern. Null Sterne vergebe ich dann beim Anhören der Titel, wenn mir dieser überhaupt nicht zusagt. Der Song fliegt später von der Platte (und beim Sync vom iPod). Kann ich mich noch nicht so recht entscheiden, ob der Song gut ist oder nicht, belasse ich einen Stern und höre ihn mir später einfach nochmal an.

Ist der Song “nur” gut, landet er mit zwei Sternen quasi im “Archiv”. Diese Titel bleiben in iTunes, landen auch auf meinem iPod und ich kann sie jederzeit anhören. Jedoch sind sie in keiner Wiedergabeliste aufgeführt.

Die Intelligenten Wiedergabelisten beginnen erst bei Titel mit mindestens 3 Sternen. Für die Titel mit 4 und 5 Sternen habe ich je eine einzige Wiedergabeliste angelegt – so sind beispielsweise aktuell nur 13 Titel mit 5 Sternen versehen. Mit 4 Sternen ist die Liste immerhin mehr als 10x so groß, aber noch nicht so groß, dass ich weitere Trennungen durchführen müsste. Der Rest mit 3 Sternen ist dann durch Genres und teilweise Erscheinungsjahre noch besser aufgeteilt. Wobei bei den Wiedergabelisten immer gilt: 3 Sterne und mehr.

Hier eine kleine Übersicht meiner Wiedergabelisten:

Diese Listen bilden teilweise die Basis für die o. g. Listen.

Für Interessierte gibt’s auch noch einen Screenshot meiner “Unerwünscht”-Liste. Diese Liste gibt einfach an, welche Title ich nicht hören will, wenn eine Wiedergabeliste abgespielt wird. Hier habe ich z. B. Comedy und Hörspiele abgelegt.


Hier kommt die “Unerwünscht”-Liste auch gleich zum Einsatz:

Zu guter Letzt, zwei einfache Listen:

Mein Fazit: ich liebe die Intelligenten Wiedergabelisten und möchte sie nicht mehr missen.

VMware Wartezeit beim Booten einrichten

VMware Fusion nutze ich gerne und oft. Nur leider gibt es eine kleine Macke die mich manchmal wahnsinnig macht: um in das VMware eigene BIOS zu kommen, braucht man schon sehr viel Glück und Geduld. Das Problem ist, dass der BIOS Bildschirm der normalerweise erscheint, bei VMware sehr schnell ist. Er blitzt quasi im Bruchteil einer Sekunde auf, für das menschliche Auge so gut wie unsichtbar.
Es wäre manchmal schön, wenn der BIOS Bildschirm zumindest für ein paar Sekunden angezeigt wird. Zum Glück hat VMware diese Möglichkeit bereits eingebaut.

Dazu lassen wir uns den Paketinhalt einer ausgeschalteten virtuellen Maschine anzeigen:

und öffnen die darin enthaltenen Datei mit der Endung .vmx in einem Texteditor.

Am Ende wird folgende Zeile eingefügt:

bios.bootdelay = 20000

Der Wert wird in Millisekunden angeben, im oben angegebenen Beispiel wären das 20 Sekunden. Wem das zu lange ist, kann einen niedrigeren Wert angeben, z. B. 5000 für 5 Sekunden. Danach speichern wir die Datei und die virtuelle Maschine kann wieder gestartet werden. Der BIOS Bildschirm wird nun nebst einem Countdown angezeigt.